Die Brandkennzeichnung auf Kunststoff ist eher als eine Nutzkennzeichnung (z.B. zur Eigentumsicherung) zu sehen, da sich immer ein kleiner “Wulst” um die Brandkontur abbildet.
Deshalb sollte die Gravur auch möglichst scharfbzw. konturscharf ohne größere Motivflächen oder Strichstärken angefertigt werden, so dass möglichst wenig der Kunststoffoberfläche angebrannt bzw. angeschmolzen wird. Erfahrungsgemäß dient dies meistens einer verbesserten Lesbarkeit und Erkennbarkeit des Brandmotivs auf Kunststoffen und ähnlichen Werkstoffen. Zudem kann das Brandmotiv tiefer eingeschmolzen werden, ohne das die Lesbarkeit darunter leidet.
Andernfalls kann sich ein zu großer “Wulst” um die Brandkontur aufwerfen oder der Stempel beim Aufsetzen “verschwimmen”.

Weiter empfehlen wir das Vorschalten eines Leistungsstellers zum Regeln der Brenntemperatur, da für das Brennen auf Kunststoffen viel weniger Hitze benötigt wird als beispielsweise auf Holz.
Bei der Brandmarkierung von Einzelteilen kann trotzallem eventuell ein Regler eingespart werden, da man dies auch über eine kürzere Anheizzeit bzw. Entfernen vom Stromnetz beeinflussen kann.